Wie kann nachhaltige MINT-Bildung in Mittelhessen langfristig gesichert werden? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt des 7. MINTmit-Netzwerktreffens am 16. März 2026 in der Stadtbibliothek Wetzlar.
Rund 45 Teilnehmende aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Ministerien und Verwaltung folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit für intensiven Austausch und neue Impulse.
Regionale Initiativen geben Einblicke
Zum Auftakt stellten zwei Akteure ihre aktuellen Angebote vor: Mit dem geplanten Science Center „Explorikus“ präsentierte die Stadt Wetzlar ein neues außerschulisches Lernangebot, das künftig MINT-Themen erlebbar machen soll. Zudem gab der MAGIE Makerspace Gießen Einblicke in seine Schulworkshops und die „Future Skills Academy“, die praxisnahe Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen vermittelt.
Im Anschluss informierte das Netzwerk MINTmit über laufende und geplante Aktivitäten. Dazu zählen unter anderem die MINTmit-Aktionstage 2026 sowie Kooperationen mit Formaten wie der FIRST LEGO League, Jugend forscht, SkyMi und dem MINTmit-Preis. Deutlich wurde: Das Netzwerk wächst weiter zusammen und schafft immer mehr gemeinsame Anknüpfungspunkte.
Intensive Diskussion zur Zukunft der MINT-Bildung
Im Zentrum der Veranstaltung stand der Netzwerk-Dialog zur strategischen Weiterentwicklung. Hintergrund ist die noch zweijährige Förderphase von MINTmit und die gemeinsame Aufgabe, tragfähige Strukturen für die Zeit danach zu entwickeln.
Diskutiert wurde insbesondere Mehrwert durch das Netzwerk:
- Was schafft echten Nutzen für die Beteiligten?
- Erwartungen an MINTmit: Welche Unterstützung braucht das Netzwerk, um Zusammenarbeit, Sichtbarkeit und Wissenstransfer weiter zu stärken?
- Rolle von Politik und Institutionen: Welche Rahmenbedingungen müssen Kommunen, Landkreise, Kammern und weitere Akteure schaffen, um MINT-Bildung langfristig zu sichern?
Die Atmosphäre war dabei durchweg offen, konstruktiv und engagiert. Es wurde intensiv diskutiert, Perspektiven wurden geteilt und zahlreiche konkrete Ideen eingebracht: von mehr Transparenz inner halb des Netzwerks, über stärkere Kooperationen mit Unternehmen bis hin zu neuen Angeboten und möglichen strategischen Implementierungen.
Beim anschließenden Rundgang durch die Stadtbibliothek und im informellen Austausch wurde deutlich: Das Interesse an Zusammenarbeit ist groß, und das Netzwerk versteht sich zunehmend als gemeinsamer Gestaltungsraum für die Region.
Mit Blick auf die kommenden zwei Jahre herrscht Aufbruchsstimmung. Die Förderphase bietet die Chance, zentrale Weichen für eine nachhaltige MINT-Bildung in Mittelhessen zu stellen; getragen von einem engagierten Netzwerk, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Mehr Infos unter www.mintmit.de






