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Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Gießen: 15 Teams haben sich fürs Landesfinale qualifiziert

Melanie Meuser Gepostet von Melanie Meuser in MINTmit News 4 min. Lesezeit

Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Hessen Mitte präsentierten am 20. Februar 2026 gleich 38 Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsprojekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. (Fotos: Till Schürmann)
Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Hessen Mitte präsentierten am 20. Februar 2026 gleich 38 Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsprojekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. (Fotos: Till Schürmann)

Das waren so viele junge Talente wie noch nie, die ihre Ideen beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Jugend forscht junior“ in Mittelhessen präsentierten: jeweils 19 Projekte in den beiden Altersgruppen bis 14 Jahre und ab 15 Jahren.

Die Veranstaltung fand in der Kongresshalle Gießen statt und wurde gemeinsam von der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Justus-Liebig-Universität Gießen organisiert. Aus dem Netzwerkprojekt MINTmit wirkte Jens Schumacher von der THM an der Organisation des Wettbewerbs mit.

Die jungen Forschenden stellten ihre Projekte einer Jury sowie interessierten Besucherinnen und Besuchern vor und gaben Einblicke in ihre Ideen, Experimente und Entwicklungen. Die Themen reichten von technischen Entwicklungen über naturwissenschaftliche Experimente bis zu digitalen Anwendungen. Die Gäste hatten die Gelegenheit, direkt mit den jungen Forschenden ins Gespräch zu kommen und Einblicke in ihre Ideen und Arbeitsweisen zu erhalten. Die Veranstaltung endete mit der Siegerehrung, bei der die besten Teams ausgezeichnet wurden.

Ganze 15 Projekte aus der Region konnten sich für die nächsten Wettbewerbsrunden qualifizieren: Diese Teams aus Mittelhessen treten nun bei den Landeswettbewerben in Darmstadt und Kassel an. Das zeigt eine große Innovationskraft des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region.

Teams aus Mittelhessen auf dem Weg zum Landeswettbewerb

 

Landeswettbewerb „Jugend forscht“

  • „Zusammenhänge der Prädatorenbejagung mit der Entwicklung des Niederwildes“: Rosalie Ortloff, Gesamtschule Gießen-Ost
  • „Wann liegt eine gute Verbrennung vor?“: Valeriia Zabrovska & Lisa Kullmann, Martin-Luther-Schule Marburg
  • „AGN – Spektroskopische Klassifizierung aktiver Galaxienkerne“: Nikolas Heinz, Sven Neehuis & Julia Fautz, Physikalischer Verein e. V.
  • „Interaktiver Basketballwurf-Simulator“: Luuk Thormählen, Elisabethschule Marburg
  • „Spektroskop – Alles nur Licht?“: Jannis Müller, Lahntalschule Biedenkopf

Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“

  • „Das Pferdepapier Gen2“: Lara Rose Khatib & Giorgia Kuhn, Steinmühle Marburg
  • „Mehr Öko in der Babywindel – Pflanzenpower statt Superabsorber“: Aurelia Wild, Marietheres Schwabe & Fatma Sepetcigil, Steinmühle Marburg
  • „Lebendiges Schaumexperiment: Elefantenzahnpasta“: Marlene Jerrentrup & Ida Watzlawek, Steinmühle Marburg
  • „Die Formel des Fliegens“: Lotte Wagner & Isabella Kuhl, Steinmühle Marburg
  • „Zombie-Ausbreitung & Epidemiemodell in Scratch“: Haocheng Liu & Elena Yufei Wang, Johanneum Gymnasium Herborn
  • „Wie beeinflusst die Form von Eiswürfeln das Schmelzverhalten?“: Charlotta Schulz, Gymnasium Philippinum Marburg

 

Vier weitere Teams mussten zum Regionalwettbewerb Nordhessen in Melsungern ausweichen.

Auch sie qualifizierten sich für die Landesfinals:

  • „Smarte Flüssigkeiten – MR-Fluide als Stoßdämpfer“: Akaash Bhagwat & Emil Zuckermann, Steinschule Marburg
  • „Bike Kombi Adapter – Energie aus dem Fahrrad“: Erasmus Frisch, Montessori Schule Marburg
  • „AlceBear cares everywhere – KI-Assistent für chronisch kranke Kinder“: Felix & Sophie Sacher, Steinmühle Marburg
  • „Blackboard“ – System zur transparenten Dokumentation von Unterrichtszeiten: Ahmet Kerem Alcelik, Sunguralp Eren Yavuz & Lukas Theo Heribert Kleiber, Clemens-Brentano-Europaschule Lollar

 

Wettbewerbe wie Jugend forscht sind ein wichtiger Bestandteil der MINT-Bildung in Mittelhessen. Sie ermöglichen Schülerinnen und Schülern, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, wissenschaftliche Methoden anzuwenden und ihre Ergebnisse öffentlich zu präsentieren. Gleichzeitig vernetzen sie Schulen, Hochschulen und außerschulische Lernorte und zeigen das große Potenzial des MINT-Nachwuchses in der Region.