Seit knapp vier Jahren engagiert sich TeamMit für die Transformation der mittelhessischen Automobilindustrie mit Workshops, Veranstaltungen, Netzwerken und Forschung.
Einer, der die Arbeit von TeamMit von Anfang an maßgeblich gestaltet und vorantreibt ist Dominic-Klaus Diessner. Als TeamMit Projektmanager ist er beim Regionalmanagement Mittelhessen angesiedelt.
Im TeamMit-Talk berichtet er über seine Arbeit für das Netzwerk.
Was ist Ihre Aufgabe bei TeamMit?
Ich koordiniere das Gesamtprojekt und halte alle Fäden zusammen.
Intern steuere ich die Zusammenarbeit der Konsortialpartner, also StudiumPlus, TransMIT und Universität Marburg.
Extern arbeite ich eng mit den Unternehmen zusammen und begleite die Peer-Group aktiv.
Ich organisiere den Austausch mit Institutionen, Verbänden, Hochschulen und Kammern sowie mit anderen Transformationsnetzwerken.
Und ich bin die operative Schnittstelle zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Fördermittelgeber und stimme mich mit dem hessischen Wirtschaftsministerium und der HTAI ab.
Was sind die Herausforderungen dabei?
Die größte Herausforderung ist, die vielen Facetten der Transformation in unserer Region zu verstehen.
Denn so unterschiedlich wie unsere Automobilzulieferer sind, so unterschiedlich trifft sie auch die Transformation. Das müssen wir bei unserer Arbeit berücksichtigen.
Die Transformation wirkt sich nicht nur auf Unternehmen aus, sondern auf unsere gesamte Wirtschaftsregion und letztlich alle Menschen in Mittelhessen.
Deshalb ist es wichtig, dass wir Wege finden, bestmögliche Rahmenbedingungen in der Region für Unternehmen in der Transformation zu schaffen.
Was treibt Sie an bei der Arbeit?
Als gebürtiger Mittelhesse liegt mir die Region natürlich sehr am Herzen.
Ich bin überzeugt, dass die Wertschöpfung und die Beschäftigung vor Ort zentral sind für Zukunft und Zusammenhalt der gesamten Region.
Wir haben hier viele kleine und mittelständische Unternehmen, häufig in Familienbesitz.
Das ist für mich ein großer Wert, den ich gerne erhalten und mit meiner Arbeit in die Zukunft entwickeln möchte.
Wann ist Arbeit von TeamMit erfolgreich?
Wenn ein regionales Netzwerk entstanden ist, das den Unternehmen Mehrwert bieten und dadurch nachhaltig bestehen kann.
Wenn unsere Arbeit geholfen hat, die industrielle Wertschöpfung und die Beschäftigung in Mittelhessen zu halten oder sogar auszubauen.
Wenn wir in der Region noch stärker an einem Strang ziehen, weil wir die Grenzen zwischen Unternehmen, Institutionen, Kommunen und anderen Akteuren weiter abgebaut haben.
Und schließlich, wenn wir für mittelhessische Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen geschaffen haben, damit diese den Wandel gestalten können und durch Transformation bestehen können.
Welche Superkräfte brauchen Sie für die Arbeit?
Da sehe ich drei:
Als Erstes das Einfühlungsvermögen, mit Unternehmen und vielen anderen Akteuren im Projekt vertrauensvoll zu arbeiten.
Als Zweites die Fähigkeit, regionale Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen und daraus praxisnahe Lösungen abzuleiten.
Und als Drittes die Fähigkeit, Unternehmen und Menschen zusammenzubringen und die richtigen Impulse zu setzen.
Sie möchten mehr erfahren?
Dann kontaktieren Sie:
Dominic-Klaus Diessner
diessner@mittelhessen.org
Mobil: 0170/367 3397