Am 20. und 21. Oktober kamen mehr als 300 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Startup-Szene im Lokschuppen Marburg zusammen, um sich über Künstliche Intelligenz, Robotik und weitere Zukunftstechnologien, neue Geschäftsmodelle und die praktische Gestaltung von Transformation auszutauschen.
Das von StartMiUp initiierte und gemeinsam mit LOVEDIS und dem Regionalmanagement Mittelhessen umgesetzte Festival bot auf mehreren Bühnen sowie in Workshops und Masterclasses Raum für neue Perspektiven, praktische Impulse und persönliche Begegnungen.

„Erfahrung bewahren, ohne an alten Gewohnheiten festzuhalten“ – mit diesem Gedanken brachte Dina Reit, Geschäftsführerin von SK LASER, eine der zentralen Herausforderungen auf den Punkt, die beim Festival für Innovation und Transformation diskutiert wurden.

Neue Technologien erfordern neue Denkweisen
Den Festivalauftakt auf der Main Stage gestaltete Innovationsstratege Maks Giordano, der angesichts der rasanten technologischen Entwicklung ein Umdenken in Unternehmen und Organisationen forderte. „Die größte Fehleinschätzung ist, exponentielle Technologien mit linearen Planungsmodellen steuern zu wollen. Zukunftsfähig bleiben Organisationen, die Lernfähigkeit zur Kernkompetenz machen und auf eine echte ‚Test & Learn‘-Kultur mit kurzen Zyklen aus Erprobung, Auswertung und Entscheidung setzen“, so Giordano.

Wie etablierte Unternehmen Innovation gestalten, zeigten Dina Reit, Geschäftsführerin von SK LASER, mit Einblicken in die Transformation des Maschinenbaus und Ralf Schneider von Rittal mit Erfahrungen aus 30 Jahren industrieller Innovationsentwicklung. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit den Chancen und Grenzen des Quantencomputings sowie mit Corporate Venturing als Möglichkeit, neue Technologien frühzeitig zu erkennen und strategisch zu nutzen.
Mark Kugel zeigte am Beispiel von SpaceX, welche Rolle ambitionierte Ziele und eine Kultur des Experimentierens für Innovation spielen:
„Große Organisationen scheitern selten an fehlenden Ideen, sondern an zu kleinen Zielen, zu komplizierten Prozessen und der Angst vor dem ersten Fehlschlag. SpaceX macht es umgekehrt: Mondlandungs-Vision, radikal einfache Lösungen und lieber zehn schnelle Tests als ein perfekter Plan.“
Wie Hackathons die KI-Transformation in Unternehmen vorantreiben können und welches Potenzial sie für die Entwicklung und Erprobung neuer KI-Lösungen bieten, diskutierten Philip Röhrig, COO der ABICOR Group, und Vaag Durgaryan, COO for Finance bei SAP, anhand praktischer Anwendungsfälle.
Bei den Research Pitches erhielt aktuelle Forschung eine große Bühne: Vor Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen und Startups präsentierten sieben Postdocs sowie Doktorandinnen und Doktoranden der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Philipps-Universität Marburg und des Fraunhofer-Instituts ihre anwendungsorientierten Forschungsprojekte – von Future Medicine über bionische Innovationen bis hin zu KI-Anwendungen.
Die Region im Austausch: mit Kooperation zu Innovation und Transformation
In der vom Regionalmanagement Mittelhessen organisierten Mittelhessen Lounge kamen Mensch und Technologie zusammen. Hier trafen regionaler Mittelstand und junge Unternehmen aufeinander, um Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Die Lounge, eingerichtet vom regionalen Ausstatter Das Emporium, bot Raum für Gespräche auf Augenhöhe und Impulse über die eigenen Branchengrenzen hinaus.
Wie viel Veränderung Organisationen und ihre Mitarbeitenden bewältigen können, diskutierten Arbeitspsychologin Prof. Dr. Ute-Christine Klehe, Justus-Liebig-Universität Gießen, und der Digitalunternehmer Hendrik Adam, DIA Digital Consulting. Beim Theken-Talk „Zwei Welten, ein Tresen.“ mit Jens Ihle lautete die Frage: „Wie viel Mensch verträgt die Transformation?“ Gemeinsam wurde eingeordnet, wie der rasante Wandel gestaltet werden kann. Die Diskussion schien den Nerv der Zeit zu treffen, wie die anschließende Fragerunde zeigte.

Die Antwort auf die Frage „Wieviel Transformation verträgt der Mensch?“ beantwortet Adam wie folgt: „Eine ganze Menge: Es ist alles eine Frage der Methodik und der Zeit.“ Klehe ergänzt: „Es kommt darauf an, wie sehr man persönlich daran beteiligt ist. Transformation sollte nicht nur von oben herab diktiert, sondern auch von unten aus inspiriert sein.“
Guy Sagnes gab beim Coffee-Talk Einblicke in die Wissens- und Innovationskultur bei Janitza electronics: So kann beim „F&I Freitag“ jeder Ideen einbringen. Entscheidend sei, daraus zu lernen und die Themen offen zu kommunizieren: Es gibt keine Geheimnisse, alles läuft transparent und wird digital gesichert, KI hilft bei der Informationsaufbereitung. Montags werden die Themen dann noch einmal im Team besprochen, mit einer Feedback-Runde. Alle 14 Tage gibt es dazu noch News zum Stand der Patentanmeldungen und Entwicklungsthemen.

Die zentrale Frage laute jeweils: Verfolgen wir die Idee weiter oder nicht (Stop oder Go)? Das Format sei inzwischen fester Teil der Kultur, Innovationsgeist habe es bei Janitza aber schon immer gegeben, so Sagnes. Teamgeist und Offenheit schaffen am Ende Zufriedenheit. Dieses Jahr könnten durch den Prozess 44 neue Ideen weiterverfolgt werden.
Auch der Weg von der Innovation zur Umsetzung technologieintensiver Entwicklungen spielte eine Rolle: Im Tech-Translation-Talk kamen Christian Hill von der BRAVE Analytics GmbH und Kai Brückmann von der ITK Precisioning GmbH zu dem Schluss: Man sollte stets das Startup-Gefühl und die Denkweise behalten.

Sie erläuterten, wie Kooperationen zwischen Startups, Unternehmen und Forschung den Weg in die Praxis ebnen. Beide Unternehmen arbeiten in Größenordnungen, die sich dem bloßen Auge entziehen. BRAVE Analytics wurde 2020 als Spin-off der Medizinischen Universität Graz gegründet. Das Unternehmen misst Größe, Form und Konzentration von Nanopartikeln in Echtzeit. ITK Precisioning aus Lahnau entwickelt Positioniersysteme für Bewegungen bis in den Nanometerbereich.
Die verschiedenen Phasen eines Startups bräuchten jeweils auch verschiedene Netzwerke, so Hill. Vertrauensvolle Partnerschaften und gute Netzwerke seien bei einer solch komplexen Thematik Schlüsselfaktoren: Probleme der Anwender ließen sich oft in guten Gesprächen lösen. Der Weg der Entwicklung laufe stets entlang des Kunden, so Brückmann, und: „Wer Innovation will, muss Mut beweisen.“ Als gemeinsame Linie des Talks blieb: stets offen sein für Neues und zugleich den Spagat schaffen, offenes Denken in eine konkrete Lösung zu überführen.
Beim Format „Meet the Angels“ mit Bernd Scheld (Scheld Asset Management GmbH), Thomas Lamprecht (Business Angels Mittelhessen e.V.) und Jens Ihle stand hingegen die Finanzierung von Startups durch Business Angels im Fokus. Business Angels sind Frühphasen-Finanzierer und beteiligen sich vier bis sieben Jahre an neuen Unternehmen. „Uns geht es um die Förderung von Talenten und Geschäftsmodellen auch über die Region hinaus“, so Ihle. Ebenfalls wurde erläutert, wie man selbst ein Angel werden kann. Spaß sei dabei die Rendite, so Scheld: „Wir tun das, woran wir Freude haben und bekommen auch noch Geld dafür.“

Der ehemalige Gründer Lamprecht helfe gerne als Angel, denn neue Startups müssten nicht dieselben Fehler mach wie andere beim ersten Gründen. „Das Festival zeigt eindrucksvoll, wie viele junge Menschen in der Region an disruptiven Ideen arbeiten, von KI-Startups bis Space-Tech ist alles dabei. Einige dieser Startups werden sicherlich in ein paar Jahren feste Größen der mittelhessischen Wirtschaft sein, dafür lohnt sich die Investition in ein Format wie dieses“, so Lamprecht.
In der TeamMit-Masterclass „Transformation through Finance – Innovation finanzieren. Wandel gestalten.“ des TeamMit Transformationsnetzwerk der Automobilindustrie in Mittelhessen zeigten erfahrene Finanzierungsspezialisten verschiedene Finanzierungswege für Innovations- und Transformationsvorhaben auf und betonten den Bedarf an einfacheren und flexibleren Lösungen für Startups und Mittelstand. Vorgestellt wurden Instrumente von der klassischen Finanzierung über Fördermittel bis hin zu Beteiligungen. Dabei beleuchteten sie neben klassischen Finanzierungslösungen unter anderem auch die Möglichkeiten von Venture Capital und Pay-per-Use-Modellen. Behandelt wurden folgende Fragen:
- Wie lassen sich Transformations und Innovationsvorhaben finanzieren?
- Welche Finanzierungsinstrumente gibt es für StartUps und Mittelständler?
- Wie können Automobilzulieferer diese aktuell bestmöglich nutzen
- Worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl achten?

Kurze Schwerpunktimpulse, die gemeinsame Diskussion konkreter Fragestellungen und Zeit für individuelle Gespräche in vertrauensvoller Atmosphäre standen im Mittelpunkt mit den Impulsgebern Andreas Lukic (Business Angels Mittelhessen e.V.), Daniel Marburger (Sparkasse Marburg-Biedenkopf), Christian Schäfer (Volksbank Mittelhessen), Thomas Peter und Markus Oeste (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, WIBank), Hans Remsing (Deutsche Bank), Linda Hoegener Schinwald (Deutsche Beteiligungs AG), Frank Schneider (Commerzbank AG).
Weitere Impulse widmeten sich den Herausforderungen der Cybersicherheit und digitalen Innovationen aus Mittelhessen im Rahmen des Netzwerktreffens von „mittelhessen.digital“. Das Netzwerktreffen startete mit der Keynote „Von Hackern, Ransomware und Cyberattacken“. Thomas Lang (valantic) zeigte im Gespräch mit Benjamin Stuchly auf, was nach einem Cyberangriff passiert. Als Breach Coach begleitet er Unternehmen im Ernstfall. Er gab Einblicke in die Welt der Hacker, zeigte Risiken für KMU und Mittelstand auf und erklärte, wie Unternehmen sich auf Cyberattacken vorbereiten können.

Wie passend das Thema war, zeigte sich am Tag der Keynote selbst: Wegen einer Sicherheitslücke in PHP waren tausende Webseiten offline, von Kommunen bis zu Konzernen. Ein Cyberangriff sei eine Unternehmenskrise und kein reines IT-Problem, so Lang. Wenn Systeme ausfallen, gehe es nicht allein um die technische Wiederherstellung, sondern darum, welche Geschäftsprozesse besonders kritisch sind und wie der Betrieb möglichst schnell wieder anläuft.
„Ein erfolgreich bearbeiteter Cybervorfall ist einer, bei dem die Wertschöpfung schnell wieder funktioniert.“ Dabei handle es sich nicht um einen Sprint, sondern um einen Marathon.
Nach Langs Darstellung suchen Angreifer ihre Ziele selten gezielt aus, sondern streuen etwa Phishing-Mails breit und bohren dort nach, wo sich eine Lücke auftut. Betroffen sei daher auch der Mittelstand. Wie schnell auch gut geschützte Unternehmen getroffen werden können, zeigte Lang am Beispiel von Marc O’Polo: Dort verschlüsselten Angreifer ERP, Kassensysteme und selbst die Back-ups, obwohl das Rechenzentrum hochmodern war. Entscheidend seien die ersten Stunden. Der teuerste Fehler sei, sich erst nach dem Angriff zu fragen, wen man kontaktieren muss.
Unternehmen sollten Zuständigkeiten, Kommunikationswege und Notfallkontakte vorab festlegen. Über eine mögliche Lösegeldzahlung dürfe nie spontan und unter Zeitdruck entschieden werden. Eine Zahlung garantiere weder die Wiederherstellung der Daten noch deren Löschung. Geschäftsführende sollten die Verantwortung nicht allein an die IT delegieren.
Im Anschluss an die Keynote folgte „10 Minuten Zukunft: Made in Mittelhessen“. Fünf Köpfe aus dem Netzwerk mittelhessen.digital stellten jeweils in zehn Minuten ein Zukunftsthema vor. Kompakt, praxisnah und direkt aus der Region.

- Sven Herchenhein (efec AG) widmete sich einem KI-Update und den Möglichkeiten von Open Source in Verbindung mit KI. Seine provokante Frage direkt zu Beginn: „Gehört Ihr zu den 0,4%, die KI richtig nutzen?“
- Leo Wiemer (UNVERZICHTBAR – Social Media Manufaktur) stellte unter dem Titel „How to disrupt social media“ seine Sicht auf den Kanal vor, gemäß dem Motto: „Niemand will mit Ihrem Logo befreundet sein.“ Unternehmen, so seine Botschaft, erreichen ihr Publikum nicht mit abgestumpften Texten, sondern durch Menschen, Geschichten und echten Austausch.
- Martin Bayer (one medialis GmbH) beleuchtete den Einsatz von KI in Marketing und Vertrieb im Jahr 2026: „Damit KI in Marketing, Sales und Service wirklich unterstützt, braucht es die richtige Strategie und ein zentrales Unternehmensgedächtnis. Meine Mission: Wissen aus den Köpfen in Systeme zu bringen und so die Customer Experience gezielt zu steuern!“, so Bayer.
- Ralph Boßler (Sylphen GmbH & Co. KG) ging auf den Cyber Resilience Act (CRA) und den Countdown zur digitalen Produktsicherheit ein. Seit dem 11. September 2026 gelten Meldepflichten für Schwachstellen und sicherheitsrelevante Produktvorfälle, die übrigen Pflichten für digitale Produkte greifen ab Dezember 2027.
- Den Abschluss machte Marlon Schreiber (DigitalData GmbH) mit der Frage, wie sich große Anbieter wie Adobe und DocuSign herausfordern lassen. „Wir wussten nicht, dass man das nicht macht. Also haben wir’s gemacht.“, so Schreiber.
Einen humorvollen Perspektivwechsel zum Programm bot Poetin Dominique Macri mit einem Buzzword-Slam „Synergie, Disruption und der ganze Rest“ zu den Floskeln der Businesswelt. Die Poetin, Moderatorin und Vortragsrednerin bezauberte die vollbesetzte Mittelhessen-Lounge mit sorgsam gewählten Worten. Sie griff die Floskeln der Businesswelt auf und machte daraus pointierte Texte, die das Publikum von der ersten Zeile an in ihren Bann zogen. Am Ende gab es langen Applaus für einen Auftritt, der Witz und Sprachkunst verband. Die ersten Gewinner beim Bingo freuten sich über lyrische Geschenke in Form von Büchern.

Für Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen, ist das Festival ein wichtiger Schritt für die Zusammenarbeit in der Region:
„Heute wurde deutlich, dass Mittelhessen alle Zutaten auf dem Tisch hat, um die Region zukunftsfähig aufzustellen. Mit Disrupt from the Core zünden wir eine neue Stufe der Kooperation und bringen Menschen aus Unternehmen, Hochschulen, der Finanzwelt und Startup-Talente in einem Format zusammen. Wir sehen das Festival als einen guten Anfang und freuen uns auf die nächste Edition.“
LOVEDIS Stage: KI und Transformation im Mittelstand
„KI ist Chefsache.“ Mit dieser Botschaft brachte Anna Kopp, CIO bei Microsoft Deutschland, auf den Punkt, was sich durch das gesamte Programm der LOVEDIS Stage zog: Keine KI-Strategie ist keine Option. Wie Unternehmen technologischen Wandel nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten, beleuchtete die Bühne aus strategischer, technologischer und organisatorischer Perspektive. Kopp stellte in ihrer Keynote den Menschen ins Zentrum der KI-Transformation in Organisationen.
Den strategischen Rahmen setzte Kristina Jeromin, Leiterin der Initiative Made in Germany 2030, mit Blick auf die Zukunft des Industriestandorts Deutschland und die politischen Rahmenbedingungen für dessen Transformation: „KI ist eine immer wichtiger werdende Ressource im globalen Wettbewerb. Ähnlich wie die Finanzierungsfrage gilt es, dieses Potenzial konsequent mitzudenken, wenn es um den Auf- und Ausbau zukunftsfähiger Wertschöpfungsketten geht“, so Jeromin. Im anschließenden Gespräch mit Anne Decker, Co-Gründerin von eigenmind, und Mara Steinbrenner, CEO von LOVEDIS, wurde deutlich: Innovation gelingt nur, wenn Politik, Unternehmen und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wie breit KI in Unternehmen greift, zeigten weitere Beiträge: vom souveränen und verantwortungsvollen Einsatz über Physical AI und humanoide Robotik bis zu Marketing im Zeitalter der KI und den Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeitende. „Souveränität heißt nicht, alles selbst zu machen, sondern nicht ausgeliefert zu sein“, betonte Daniel Gal, CEO bei GAL & nele.ai. Wie sich diese Entwicklungen konkret in Geschäftsmodelle und Unternehmensprozesse übersetzen lassen, zeigten die Startup Pitches mit KI-basierten Lösungen für die Unternehmenspraxis.
Dass Transformation im Mittelstand auch eine Generationenfrage ist, wurde im Panel zu Familienunternehmen und Nachfolge deutlich. Louisa Cronau, Geschäftsführerin von FingerHaus, und Sina Lupp, Prokuristin und Gesellschafterin von Lupp, gaben als Bauunternehmerinnen der Region Einblicke, wie Nachfolge gelingen kann.
„Über KI reden gerade alle. Spannend wird es, wenn ein Unternehmen nach dem Festival mit einem Startup einen Piloten startet. Genau dafür bauen wir bei LOVEDIS die Brücken zwischen Mittelstand und Startups“, so Mara Steinbrenner, CEO von LOVEDIS.
„Innovation entsteht nicht im Alleingang“
Zwischen den Bühnenprogrammen, in den interaktiven Formaten und beim gemeinsamen Get-Together bot das Festival Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Kooperationen anzustoßen.
„Innovation entsteht nicht im Alleingang. Gerade in Mittelhessen haben wir mit einer starken mittelständischen Wirtschaft, exzellenter Forschung und einer vielfältigen Startup-Szene großes Potenzial, die Transformation aktiv zu gestalten. Entscheidend ist, diese Kompetenzen zusammenzubringen und aus neuen Ideen konkrete Anwendungen und Kooperationen entstehen zu lassen. Mit Disrupt from the Core haben wir dafür eine gemeinsame Plattform geschaffen.“, so Patricia Kuhr, Geschäftsführerin von StartMiUp.
„Disrupt from the Core“ wurde von StartMiUp, dem Innovations- und Startupcampus der drei mittelhessischen Hochschulen, gemeinsam mit dem Regionalmanagement Mittelhessen und LOVEDIS umgesetzt und kofinanziert von der Europäischen Union.
Fotos: Katrina Friese
Dieser Beitrag ist eine ergänzte Fassung der Online-Pressemeldung, die die Veranstalter StartMiUp, LOVEDIS und Regionalmanagement Mittelhessen am 22.10.2026 gemeinsam veröffentlicht haben. Ergänzt wurden Inhalte aus dem Programm der Mittelhessen-Lounge, siehe Abschnitt „Die Region im Austausch“.
Die kurze Original-Version dieser Meldung wurde am 22. Oktober 2026 durch die Universität Marburg versendet.