Die Aufgaben in einer digitalisierten Arbeitswelt werden immer komplexer und erfordern lebenslanges Lernen – vor allem in der Wissensarbeit. Künstliche Intelligenz (KI), etwa in Form von Text-, Bild– oder Spracherkennung, kann Wissensarbeiterinnen und –arbeitern helfen, Aufgaben zu lösen oder diese komplett zu übernehmen. Mitunter nehmen Menschen KI-basierte Systeme als soziale Akteure wahr, stellen deshalb aber auch ähnliche Erwartungen an die Qualität ihrer Lösungen, Fähigkeiten und ihr Kommunikationsverhalten. Allerdings werden diese Erwartungen häufig nicht erfüllt und führen zu einer Ablehnung der KI-Systeme. „Es entstehen völlig neue Herausforderungen in der Zusammenarbeit von Mensch und KI-System, und es gilt, einen Mehrwert für beide zu schaffen und die Übergaben sowohl für den Menschen als auch das KI-System reibungslos zu gestalten“, sagt Prof. Dr. Eva Bittner von der Universität Hamburg. „Die Verschmelzung von menschlicher und künstlicher Intelligenz in der Zusammenarbeit spielt dabei eine Schlüsselrolle, so dass wir Zusammenarbeitspraktiken benötigen, die gleichzeitig menschliches und maschinelles Lernen fördern“, so Dr. Sarah Oeste-Reiß von der Universität Kassel.
Interessierte Anwenderunternehmen können sich im Rahmen eines Onlineseminars am 09. Dezember 2020 (14 – 15 Uhr) über Projektziele und Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Die Zugangsdaten erhalten die angemeldeten Teilnehmer am Vormittag des 09.12.2020.
AGENDA:
Details und Anmeldung über https://www.ihk-hessen-innovativ.de/veranstaltungen/kollege-ki-wie-kann-die-zusammenarbeit-funktionieren-online-seminar/